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Birgittenhof

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Heimbewohner

Petra Arends


In unserer Bildergalerie bekommen Sie einen Eindruck unseres Pflegeheims.

MDK Prüfnote

Mitarbeiter und Heimbewohner Hof Fasching

Unser Pflegemodell

Pflege im Heim bedeutet mehr, als nach medizinischen Normen sachgerecht zu handeln. Das Wort "Heim" beinhaltet nicht nur die Unterbringung eines Menschen, vielmehr sollte das Heim tatsächlich für jeden Bewohner zur Heimat und zum Zuhause werden.

Darum dürfen wir uns nicht nur auf die Beeinträchtigungen und Krankheiten konzentrieren, die möglicherweise Ursache für die Aufnahme in unser Haus gewesen sind. Der Mensch muß in seiner Ganzheitlichkeit betreut werden. Seine Fähigkeiten sollen gefördert und so lange wie möglich erhalten werden, seine Gewohnheiten müssen akzeptiert und seine Begrenztheiten integriert werden.

Menschliche Grundbedürfnisse bestimmen die Pflege. Wir legen unserer Arbeit das Modell der "Aktivitäten des täglichen Lebens" (ATL) nach Liliane Juchli zugrunde, sie bilden ein altbekanntes Pflegemodell. Dieses Pflegemodell gilt aufgrund seiner zwölf Aspekte als umfassendes Modell des Lebens.

Die Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL)
12 Punkte Stichworthaltig

  1. 1. Wach sein und schlafen
    Es ist Aufgabe der Mitarbeiter, für eine gute Ruhephase der Heimbewohner zu sorgen, damit die Wachphase mit neuen Erlebnissen angefüllt werden kann.

  2. 2. Sich bewegen
    Die Fähigkeit, sich bewegen zu können, hat maßgeblichen Einfluss auf weitere Aktivitäten. Vielen unserer Heimbewohner/innen ist durch schwere Krankheit ein großer Teil ihrer selbstständigen Bewegung genommen. Im Rahmen der Aktivierenden Pflege erhält das Team, die Bewegungsmöglichkeiten des Einzelnen.

  3. 3. Sich waschen und kleiden
    Die Grundpflege unter Wahrung der Intimsphäre nimmt in der Tagesstruktur einen besonderen Platz ein. Sie gibt dem Pflegenden schon zu Beginn des Tages eine Kommunikationsmöglichkeit mit den Heimbewohner/-innen. Allgemeines Wohlbefinden ist dabei immer das Ziel.

  4. 4. Essen und trinken
    Der Birgittenhof passt die Anzahl, die Auswahl und die Darreichungsform der Mahlzeiten den individuellen Wünschen und Erfordernissen der Heimbewohner/-innen an. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist gewährleistet. Alle Diäten sind möglich.

  5. 5. Stoffwechsel
    Für viele Heimbewohner/-innen ist es schwer, Hilfe bei Stoffwechselvorgängen in Anspruch zu nehmen. Das Team des Birgittenhofs ist sich dessen bewusst und weiß um die Verpflichtung zur Wahrung der Intimsphäre.

  6. 6. Körpertemperatur regulieren
    Die Körpertemperatur beeinflusst das menschliche Wohlbefinden. Das Team ist geschult, Fehlempfindungen bei den Heimbewohnern/-innen schnell zu erkennen und zu reagieren.

  7. 7. Atmen
    Atmen ist Ausdruck des Lebens. Es ist Lebenselixier und das umgebende Park und Waldgrundstück bietet reichhaltig Erholung an frischer Luft.

  8. 8. Sich sicher fühlen und verhalten
    Der Birgittenhof ist ein barriereangepasstes Haus, die Mitarbeiter sind geschult, Risiken, sowie eine Unter- oder Überschätzung der Heimbewohner zu erkennen. Gefahren aus der Umgebung sollen erkannt werden, ebenso das Bedürfnis nach innerer Sicherheit, wie Vertrauen und Geborgenheit.

  9. 9. Raum und Zeit gestalten
    Die Physiotherapeuten sowie alle an der Pflege beteiligten Personen unterstützen die Heimbewohner bei aktiven und passiven Bewegungen, machen mit ihnen Spaziergänge, Atemübungen und begleiten sie auch zur Wahrnehmung auswärtiger Termine.

    Ausfahrten und Ausflüge Ausflüge richten sich immer nach den Wünschen der Heimbewohner und werden individuell gestaltet. Das gilt für alle Behinderungs- und Krankheitsbilder.

  10. 10.Kommunizieren
    Kommunizieren bedeutet "in Verbindung stehen". Kommunikation kann direkt oder indirekt erfolgen. Die Sprache ist ein wesentliches Mittel. "Ich habe für Sie jetzt keine Zeit": Dieser Satz darf in diesem Hause nicht gebraucht werden. Das Team ist verpflichtet, die Zeit, die zur Verfügung stehende Zeit, für Gespräche und Unterhaltung mit den Heimbewohnern/-innen zu nutzen.

  11. 11. Frau, Mann sein
    Menschliche Existenz ist immer auch geschlechtliche Existenz. Wir akzeptieren auch hilfsbedürftige Menschen als Mann und Frau und gehen während notwendiger Pflegemaßnahmen behutsam mit diesem Thema um. Schamgefühl, Intimsphäre, Selbstwert- und Körpergefühl, diese Worte sollten bei allen Tätigkeiten der Mitarbeiter einen hohen Stellenwert haben, um den zu Betreuenden den Alltag so angenehm wie möglich zu machen.

  12. 12. Sinn finden im Werden, Sein, Vergehen
    Der Mensch, der einen Sinn in seinem Leben sieht, kann Lebensfreude und Kraft entwickeln, kann das Leben in seinem Sein und Vergehen annehmen. Oft stellt sich diese Frage erst in Krankheit und Leid. Der Glaube an Gott, erfahrene Liebe oder andere ideelle Werte ermöglichen, Schicksalsschlägen, Krankheiten, Behinderungen mit Kraft und Hoffnung zu begegnen. Hier finden sich die Gedanken aus unserem Pflegeleitbild wieder, Partner und Begleiter in Lebens- und Krisensituationen zu sein.
    Das Team sieht es als seine größte und schönste Aufgabe an, den Heimbewohnern und ihren Angehörigen, auch unter Mithilfe der Kirchen, in diesen sinnorientierten Lebenssituationen hilfreich zur Seite zu stehen.